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Das Ambulatorium KLIMAX veranstaltete am 17. Jänner 2015 seine traditionelle Neujahrsfortbildung im Wiener Lusthaus. Sie stand diesmal ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestandsjubiläums von KLIMAX:
Dr. Ewald Boschitsch, Gynäkologe, Osteologe und Ärztlicher Leiter des 1990 gegründeten Ambulatoriums, beschrieb wie sich die menopausale Hormontherapie (MHT) im vergangenen Vierteljahrhundert entwickelt hat, welche Prinzipien zu beachten sind und welche Substanzen angewendet werden sollen um sie langfristig zur wirksamen und sicheren Prävention der Osteoporose einzusetzen zu können (Vortrag).
Univ.Prof. Dr. Hans Peter Dimai, Internist, Osteologe und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Knochen- und Mineralstoffwechsel, präsentierte die neuesten Daten zur Epidemiologie der Osteoporose und erklärte warum das Frakturrisiko nie aufgrund der Knochendichtemessung allein beurteilt werden darf, sondern immer klinische Risikofaktoren und Laborparameter in die Diagnostik einbezogen werden müssen (Vortrag).
Oberärztin Dr. Maya Thun, Osteologin und Konsiliarinternistin im Wilhelminenspital, skizzierte die Entwicklung der Osteoporosetherapie in den vergangenen Jahrzehnten und erläuterte welche Behandlungsoptionen uns heute zur Verfügung stehen, welche unterschiedlichen Wirkmechanismen ihnen zugrunde liegen und wann sie im Rahmen eines zeitgemäßen Osteoporose-Managements zum Einsatz kommen sollen (Vortrag).
Dr. Boschitsch zeigte schließlich, wie die bessere Wirksamkeit, die geringe Nebenwirkungsrate und der hohe Anwendungskomfort neuer Präparate die Therapieadhärenz verbessern und damit erstmals auch in der täglichen Praxis das Frakturrisiko nachhaltig senken können (Vortrag).